FABEC
DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
Information

FAQ Ballon & Laternen - DE

Wann wird eine Flugverkehrskontrollfreigabe gem. §21 LuftVO für Ballonaufstiege benötigt?
Eine Freigabe wird benötigt, wenn der Aufstieg in der unmittelbaren Umgebung (Kontrollzone) von
  • internationalen Verkehrsflughäfen (wie z. B. Frankfurt),
  • Regionalflughäfen (wie z. B. Augsburg)
  • militärischen Flugplätzen (wie z. B. Nordholz)
Darüber hinaus ist eine Freigabe erforderlich wenn der Aufstieg zwar außerhalb der o.a. Kontrollzonen stattfindet aber mehr als 500 Ballone gleichzeitig aufgelassen werden.
Sollten Sie sich unsicher sein, ob mindestens eine der beiden Kriterien für Ihr Vorhaben zutrifft, empfehlen wir, in jedem Fall einen Online-Antrag zu stellen.
Warum können Anträge für den Aufstieg von Fluglaternen und Kinderballonen nur noch online gestellt werden?
Um eine zeitgerechte Abarbeitung der zahlreichen Anträge für den Aufstieg von Kinderballonen und Fluglaternen sicher zu stellen, haben wir auf ein effizienteres Online-Verfahren umgestellt. Die Übermittlung von Anträgen bzw. Anfragen über E-Mail und Telefax ist daher leider nicht mehr möglich.
Was ist bei Anträgen für den Aufstieg von Fluglaternen zu beachten?
Die Antwort der Deutsche Flugsicherung bezieht sich ausschließlich auf Aspekte der Luftverkehrssicherheit, für welche die zuständige Flugverkehrskontrollstelle gem. § 29 Luftverkehrsgesetz verantwortlich ist. Für die Einhaltung sonstiger maßgeblicher Vorgaben, insbesondere brandschutzrechtlicher Vorschriften bzw. solcher zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung am Boden bzw. evtl. Auswirkungen hierauf durch den Einsatz der Fluglaternen, ist der Antragsteller selbst verantwortlich.
Der Aufstieg von Fluglaternen ist in den meisten Gebieten Deutschlands aus Brandschutzgründen verboten. Bitte kontaktieren Sie Ihre zuständige Ordnungsbehörde bevor Sie einen Antrag bei der Deutschen Flugsicherung stellen.
Sind Aufstiege von Ballonen, die mit Leuchtpaste bearbeitet worden sind bzw. von fluoreszierenden Ballonen erlaubt?
Aufstiege von Ballonen, die mit Leuchtpaste bearbeitet worden sind bzw. von fluoreszierende Ballonen sind grundsätzlich erlaubt und unterliegen den gleichen Kriterien wie Aufstiege regulärer Kinderballone.
Warum dürfen in Deutschland keine sog. harten Gegenstände (z.B. LEDs) an bzw. in Ballonen befestigt werden?
In Deutschland ist es untersagt, Luftballons mit Wunderkerzen, Leuchtstäben, Knicklichtern, LEDs oder ähnlichen harten Gegenständen aufsteigen zu lassen. Grundlage dafür sind das Luftverkehrsgesetz und die Luftverkehrsordnung. Ausnahmen werden nicht genehmigt. Zum Hintergrund: es muss sichergestellt sein, dass ein aufsteigender Ballon an bzw. in einem Triebwerk einer Verkehrsmaschine keinerlei Beschädigungen verursacht.
Was zählt zu den sog. harten Gegenständen?
Harte Gegenstände sind Gegenstände, die zum Beispiel Metall enthalten und nicht sofort rückstandsfrei verbrannt werden können. LEDs zählen zu den harten Gegenständen! Handelsübliche Ballon-verschlüsse aus Kunststoff zählen dagegen nicht zu den harten Gegenständen und können verwendet werden.
Was ist zu tun, wenn sich nach Erhalt einer Genehmigung/Ablehnung Änderungen an Zeit, Ort etc. ergeben ?
Wenn sich etwas an den Antragsdaten ändert (z.B. Zeit oder Ort des Aufstiegs) können Sie einfach einen neuen Antrag mit den geänderten Daten stellen. Wir prüfen die Daten erneut und Sie bekommen so schnell wie möglich eine Antwort.
Ich stelle regelmäßig Anträge für Aufstiege von Kinderluftballons oder Fluglaternen. Gibt es die Möglichkeit, wiederkehrende Daten zu speichern?
Ja, wenn Sie sich im AIS-Portal als Kunde registrieren werden alle Kontaktdaten im Antragsformular vorausgefüllt. Die Registrierung ist kostenlos.